Förderbereich

Entwicklung und Lernen begleiten (EuLe)

Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team und unterstützen somit aus verschiedenen Blickwinkeln Kinder in ihrer individuellen Ent­wick­lung. 

Neben Kurzdiagnostik und Elternberatung begleiten wir durch Lerntherapie, Förderunterricht, Heileurythmie und Hengstenbergturnen immer in Zusammenarbeit mit den zuständigen Erzieher:innen und Lehrer:innen. 

Die Schüler:innen begleiten wir in Einzelarbeit, Klein­gruppen­situationen oder im großen Klassenverband.

 

 

Heileurythmie

Seit Entstehen der ersten Waldorfschulen in den 1920er Jahren gehört die Heileurythmie als Bewegungstherapie mit zum pädagogischen Angebot unserer Schulform.

Die Bewegungen der Heileurythmie gleichen in ihren Grundelementen denen der Eurythmie. Die insgesamt für den Menschen förderliche Wirkung der Eu­ryth­mie wird in der Heileurythmie individualisiert und verstärkt:

Für einzelne Schüler:innen wird ein eigenes, persönliches Bewegungs­pro­gramm erstellt, das eine Zeit lang regelmäßig geübt wird, um seine heilsame Wirkung zu entfalten.

An unserer Schule ist die Heileurythmie fester Bestandteil des Förderbereichs EuLe.

Therapeutische Begleitung und Hilfe bei

 

  • emotionalen Belastungen: Ängste, Unruhezustände, Essstörungen, schwierige Lebenssituationen
  • Aufmerksamkeit & Entwicklung: ADS, ADHS, Konzentrations­schwäche, Entwicklungsverzögerungen
  • körperlichen Beschwerden: Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Bettnässen
  • Konstitution & Gesundheit: Allergien, Augenerkrankungen, Konstitutionsschwäche

Hengstenberg-Turnen

Anfang 2009 führte unsere Waldorfschule mit der Unfallkasse Brandenburg das Hengstenberg-Turnen ein. Diese Bewegungsspiele basieren auf Elfriede Hengstenbergs Konzept, das an Emmi Piklers Forschungen zur natürlichen Bewegungsentwicklung anknüpft.

Hengstenberg schuf Bewegungsräume, in denen Kinder ihren Körper ohne Korrekturen erleben. Frühe Defizite in Körperschema und Raumorientierung bleiben oft unerkannt, was später Frustration verursachen kann. Das Hengstenberg-Turnen fördert die basale Sinnesentwicklung und ergänzt bestehende Bewegungsangebote.

Kinder üben in Klasse 0 und 1 selbstgewählte Aufgaben, bis sie Sicherheit gewinnen: eine Grundlage für Turnen, Eurythmie und jegliches Lernen.